Aerolaufräder

Aerolaufräder für  schnellere Rad-Splits

Beim Triathlon sind sie allgegenwärtig.  Egal ob Olympische Distanz oder Ironman, Aerolaufräder sind auf fast jedem Rennrad zu sehen. Doch sind diese Carbon Laufräder wirklich ihr Geld wert? Oder gilt hier auch wieder „Carbon statt Kondition.“? Auf diese Fragen wollen wir im Folgenden näher eingehen.

Bionik in der Fahrradentwicklung

Die Form der Aerolaufräder orientiert sich an der Natur. Dabei wird bei der Reduzierung von Luftwiderstand oft an den Wassertropfen gedacht. Da dieser im Fall durch die Luft vom Luftstrom geformt wird, gilt dieser als aerodynamisch Perfekt. Diese bauchige Form mit der zulaufenden Spitze nach hinten versuchen die Felgenherstellern zu imitieren.

Aerolaufräder Vergleich
Quelle: www.lamda-racing.de

Luftverwirbelungen reduzieren

Aerodynamik zu verbessern heißt die Luftverwirbelungen zu reduzieren. Denn das verlangsamt das Rennrad. Durch die glatte, durchgängige Oberfläche der Felgen wird die Luft schnell abgeleitet. Nur an den Speichen entstehen die unerwünschten Luftwirbel. Im Idealfall sollten die Laufräder also so wenig wie möglich Speichen besitzen. Am Besten sind hierfür Scheibenräder geeignet. Der Nachteil dieser Räder ist jedoch die Seitenwindanfälligkeit. Aus diesem Grund sieht man häufig eine Kombination aus Hochfelge und Scheibenrad. Eine gute Übersicht liefert das nachfolgende Video der Firma Zipp.

40 Watt Leistungsersparnis!

Diese Aussage wird oft von diversen Experten, Unternehmen und Magazinen gemacht. Dabei handelt es sich i.d.R. um eine starke Verallgemeinerung.  Bei dem Rad-Split auf der Olympischen Distanz (40km) würde dies eine Zeitersparnis von 2,5 Minuten bedeuten. Dies kann bei den Amateuren schnell zu deutlichen Platzierungsunterschied führen. Dies ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Denn um diese Leistungsersparnis zu generieren, muss das Gesamtpaket stimmen. Dabei spielt die Leistungsfähigkeit des Fahrers eine entscheidende Rolle. Ansonsten gilt auch hier wieder „Carbon statt Kondition.“ und die teuersten Komponenten finden sich im Ziel entweder ganz vorne oder ganz hinten.