Reifenbreite

Reifenbreite fürs Rennrad – Wie unterscheiden sich 23, 25, 28mm Reifen?

Vor kurzem hat Continental sein neues Flagschiff unter den Rennradreifen vorgestellt. Der Conti GP 5000 ist die überarbeitete und verbesserte Version des Klassikers Conti GP 4000 S II. Es gibt ihn als Clincher in den Breiten 23, 25 und 28mm und als Tubeless Version in den Breiten 25, 28 und 32mm. Aber was bedeuten diese Zahlen für den Fahrer und welche Eigenschaften verbergen sich dahinter?

Welche Reifenbreite passt zur mir?

In der Vergangenheit wurden Rennräder in der Regel mit 23mm Reifen ausgeliefert. Dies galt als Standard und wurde auch nicht in Frage gestellt. Die Vorteile durch ein geringes Gewicht und ein hoch agiles und sportliches Handling sprechen für sich. Nachteilig ist hier höchstens die etwas vermehrte Pannenanfälligkeit. Für den Puristen unter den Rennradfahrern aber ein muss.

In der Vergangenheit wurden Rennräder in der Regel mit 23mm Reifen ausgeliefert. Dies galt als Standard und wurde auch nicht in Frage gestellt. Die Vorteile durch ein geringes Gewicht und ein hoch agiles und sportliches Handling sprechen für sich. Nachteilig ist hier höchstens die etwas vermehrte Pannenanfälligkeit. Für den Puristen unter den Rennradfahrern aber ein muss.

Die 25mm Reifen kommen seit ein paar Jahren immer mehr in Mode. Tests (RoadBIKE )  haben ergeben, dass neben dem erhöhten Komfort auch der Rollwiderstand mit zunehmender Breite abnimmt. Zwar sind sie etwas schwerer, aber dennoch im Vergleich zu ihren kleineren Brüdern auch wettbewerbsfähig. Für Allrounder und Hobbysportler wirklich empfehlenswert.

Rollwiderstand_Reifenbreite
Rollwiderstand für verschiedene Reifenbreiten Quelle: Continental Tyre Devision

Für Tourenfahrer, denen der Komfort und die Pannensicherheit wichtig ist, ist der 28mm Reifen gedacht. Das etwas höhere Gewicht und die fehlende Agilität im Lenkverhalten gleicht dieser Reifen durch den geringen Rollwiderstand aus.

Vorne 23mm/ hinten 25mm – die Mischung macht’s!

Ich meiner Meinung nach hat Jan Frodeno mal gesagt, dass er die Reifenbreite auf seiner Wettkampfmaschine mischt. Vorne fährt er wegen der besseren Aerodynamik und Agilität 23mm und auf dem Hinterrad 25mm für den besseren Komfort. Auch wenn ich nicht soviel Zeit im Sattel verbringe wie die Triathlon-Profis, habe ich es im letzten Jahr sowohl auf meinem Trainings- als auch Wettkampfrad ausprobiert. Mein persönliches Gefühl sagt, dass ich zukünftig eher zu einem 25er Reifen greifen werde. Zumindest habe ich so auch meine neuen Laufräder für mein Triathlonrad mit der 23/25mm Mischung ausgestattet.

 Quelle Titelbild: RoadBIKE Benjamin Hahn 

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